Schallschutzprüfung bei der EMPA

Im Labor der EMPA: Die Cancret Hanfbeton‑Aussenwand

Ein Meilenstein für Cancret Materials

Ende Februar hat Cancret Materials das Schallschutzlabor der EMPA genutzt – ein entscheidender Schritt für alle nachhaltigen Baustoffe. Neben dem Brandschutz zählt der Schallschutz zu den anspruchsvollsten Hürden auf dem Weg zu vollwertigen, zertifizierten Bauteilen. Und weil es bisher niemand getan hat, tun wir es.

Im Labor steht aktuell unsere Hanfbeton‑Aussenwand: Das Fassadensystem wurde montiert, die Messungen laufen, und wir bringen damit ein regeneratives Bauteil in eine Prüfungsumgebung, die bislang von konventionellen Materialien dominiert wurde.

Warum diese Wand neue Standards setzt

Unsere Aussenwand aus Hanfbeton vereint ökologische, technische und wirtschaftliche Vorteile in einem Bauteil:

  • 100 % regenerative Baustoffe – vom Kern bis zur Oberfläche

  • Schalldämmung – für erhöhte Anforderungen

  • Diffusionsoffen – die Wand «atmet» und sorgt für ein gesundes Raumklima

  • Vergleichbare Wandstärke zum Massivbau – ohne Kompromisse bei Statik oder Komfort

  • Kostenneutral – nachhaltiges Bauen ohne Mehrkosten

  • CO₂‑negativ – und zertifizierbar

Damit wird eine Bauweise möglich, die gesünder, nachwachsend, kreislauffähig, wirtschaftlich und ab sofort lieferbar ist.


Zusammenarbeit, die Innovation ermöglicht

Die Entwicklung unseres Systems entsteht in enger Kooperation mit Schöb AG, Gutex und RÖFIX AG. Gemeinsam bringen wir biogene Baustoffe in die industrielle Realität – mit dem Ziel, mitunter Lignum‑Standardaufbauten und Bauteilzulassungen zu erreichen.

Resonanz aus der Branche

Die ersten Rückmeldungen aus der Bauwelt zeigen deutlich: Der Bedarf an kreislauffähigen, regenerativen Bauteilen ist gross – und viele Unternehmen suchen nach Partnern, um gemeinsam neue Lösungen zu entwickeln. Gleichzeitig wird klar: Immer mehr Bauherrschaften wollen, müssen und können nachhaltig oder sogar zirkulär bauen. Preisneutralität ist dabei ein wichtiger Hebel, aber nicht mehr das einzige Argument. Reputation, CO₂‑Budget, Wiederverwendung und Wissensvorsprung gewinnen rasant an Bedeutung.